
Max Bill war sicherlich der einflussreichste Schüler von Walter Gropius, dem großen Lehrer an der Dessauer Schule für Gestaltung und Architektur, dem Bauhaus.
Schon im Jahr 1962 baute Junghans die ersten Uhren mit Zifferblättern, die Max Bill gestaltet hatte. Flache Uhren mit einem gewölbten Plexiglas und damals mit dem eigenen Handaufzugswerk aus Schramberg. Auf Anhieb ist es gelungen einen vorbildgebenden Designklassiker zu schaffen.
Viele Jahre waren diese Uhren sehr erfolgreich und weit verbreitet. Mit dem Aufkommen der Quartzuhren, Mitte der siebziger Jahre verschwanden auch die „Max Bill“ vom Markt.
In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die Renaissance der mechanischen Uhr hatte längst begonnen, hat sich Junghans an seine Tradition erinnert und die „Max Bill“ wieder aufleben lassen. Es begann mit vier Modellen mit nun Schweizer Handaufzugswerken. Der Erfolg war durch die Vorliebe für die neue Sachlichkeit im Industriedesign vorprogrammiert.
Schon wenige Jahre später wurde die Kollektion „Max Bill by Junghans“ um Automatikuhren mit größerem Durchmesser, mit und ohne Datum und später sogar um Chronographen erweitert. Auch die Wanduhren haben die Kollektion bald bereichert.
Der Erfolg gab Junghans recht.
Der aktuelle Entwicklungsschritt ist die Neuentwicklung der Plexigläser. Der neue Eigentümer der Firma Junghans, ein versierter Unternehmer aus der Autozulieferung hat die Hochtechnologie aus diesem Bereich in die Kratzfestigkeit der neuen Plexigläser einfließen lassen. Optisch unverändert, mithin dem Design von Max Bill verpflichtet, sind die neuen Uhren mit einem hochkratzfesten Glas ausgestattet.